All that remains

What a week that was…

Nur montags habe ich mich in die Uni schleppen können, aber das sogar zu einer Verantsaltung die eigentlich gar nicht stattfand, zumindest ohne die Dozentin.

Am Dienstag habe ich es das erste mal in meiner Studentenkarriere zur Dresdner Nachtwanderung geschafft, eine Tatsache für die ich schon viele entsetzte Blicke kassiern durfte. So habe ich zum ersten mal die Dresdner Studentenclubs abgegrast. Für jemanden der sonst nur in der Neustadt auf die Piste geht etwas gewöhnungsbedürftig. Überall Zweitsemester, größten Teils männlich. Vom Aussehen zu Urteilen, musste man allerdings eher Angst haben, dass sie sich den Studentenausweis vom großen Bruder geklaut hatten. All das leitet mich immer wieder zu der Erkenntnis, dass ich wohl doch langsam alt werde. Dank Freibier und den Mädels ließ es sich alles ganz gut aushalten und so stolperte ich erst gegen 5 Uhr morgens am Albertplatz aus der Bahn. Ich hatte so großen Hunger, dass ich zwei Haltestellen eher ausgestiegen bin, um nochmal beim Dönermann meines Vertrauens vorbeizuschauen. Im Radio lief Casper und die Sonne ging langsam unter ohrenbeteubendem Vogelgezwitscher auf. Mein Döner war übrigens nach 10 Minuten Heimweg verspeist.

Um mich von diesem anstrengenden Dienstag zu erholen habe ich auch am Donnerstag mit Abwesenheit geglänzt, eine vorbildliche Studentin eben.

Nach diesem ganzen Seele-baumeln-lassen, den Rest der Woche, war der Samstag absolut durchgeplant: T-Shirt Festival in der Scheune mit „Buttons like a Sir“ und viel zu teuren Shirts habe ich mir dann, Hipster der ich bin, einen Jutebeutel gegönnt.

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Die erste Dresdner lange Nacht der Theater stand am selben Tag an. Für nur 7 € gab es reservierte Plätze für zwei Stücke meiner Wahl, Bahnticket und 3 Stücke die ich spontan besuchen konnte. Extrem gereizt begann der Abend, da manche sich mit ausgefahrenen Ellenbogen ohne Rücksicht auf Verluste rauskämpfen mussten. Da merkt man immer wieder, dass die Deutschen noch einiges von den Engländern lernen könnten in Punkto Schlange stehen und Rücksichtnahme auf andere.

Mit der Pressefraktion unterwegs kam man sich auch etwas wichtig vor. Nicki die für den Dresdner ständig irgendetwas in ihren Block kritzelte und Susi die mit Kamera bewaffnet für Dresden1 alles einfangen sollte. So haben Loverboy und ich es in ganze 4 Stücke an einem Abend geschafft.

  • War das jetzt schon Sex (Theaterkahn)
  • Herkuleskeule (Kabarett-Theater)
  • Damen der Gesellschaft (Schauspielhaus)
  • La Bohéme (Semperoper)

Am beeindruckendsten war eindeutig die Semperoper, mit vollem Assemble und Barocken Ambiente wurfde sogar ich ganz erfürchtig. Obwohl ich alle 4 nochmal in Gänze schauen würde.

Zum Abschluss legte dann noch einer der Darsteller aus dem Gassenhauer Russendisko im Schauspielhaus auf. Mit überteuertem Alkohol, einer wunderschönen Location, Mainstream Musik vom Feinsten und schwitzenden, sabbernden 16jährigen (die eigentlich nur wegen dem Promibonus anwesend waren) tanzten wir in die Nacht. Als Kraftklub gespielt wurde, rastete wohl keiner so aus wie wir, Kulturbanausen.

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Und nu? Gerade hat er mir noch auf dem Trödelmarkt den Staubsauger runtergehandelt und schon sitz ich wieder allein auf meinem viel zu großen Bett.

And all that remains are the hearts he drew in the dust…Image

Da bleibt nur eins: Tee trinken und mich an den Berg Unikrams setzen den ich schon die ganze Woche vor mir hergeschoben habe.

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3 Gedanken zu “All that remains

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